Persönlich verwende ich die Brennessel in der Küche schon seit vielen Jahren. Ich habe ihre vielen
Vorzüge, insbesondere den eigenständigen mild-würzigen Geschmack schätzen gelernt. Tatsächlich
kann man sie in grossen Mengen sehr vielseitig einsetzen, insbesondere zusammen mit Milchpro-
dukten. Kaum ein Gericht, wo sie nicht hinein passt. Getrocknet brennt sie natürlich nicht mehr.
Den Schwerpunkt bei den Slow-Made Natur-Produkten habe ich deshalb auf die Brennessel gelegt,
und weil sie auch ästhetisch eine schöne Pflanze ist, ziert ihr halbes Blatt sogar das Slow-Made Logo.

Als Heilpflanze hat die Brennessel eine lange Geschichte. Sie wird sehr geschätzt zur Entschlackung,
Blutreinigung und Blutbildung, sowie bei Gicht, Rheumatismus, Nieren-Blasen-Leiden, Stoffwechsel-
störungen, Magen-Darm-Beschwerden, und Diabetes.

Die Brennessel enthält besonders viel Vitamin A und C, sowie auffallend grossen Mengen an Proteinen,
Kieselsäure und sonstigen Mineralstoffen und Spurenelementen. Im Vergleich mit dem Kopfsalat
enthält sie das Dreifache an Phosphor, das Siebenfache an Magnesium und Eisen und das Siebzehn-
fache an Kalzium. Solch grosse Unterschiede zwischen Kulturgemüse und Wildpflanzen sind die Regel
und nicht nur auf die Brennessel beschränkt.